Solway: Demonstrant erschossen beim Protest gegen Schweizer Nickelfirma

Die Nickelfirma CGN des Schweizer Konzerns Solway sieht sich mit Protest konfrontiert, da diese laut Kritik der lokalen Fischer mit ihrer Mine den für sie lebenswichtigen See in El Estor im Osten Guatemalas verschmutzt. Tagelang blockierten Fischer die Einfahrt dieser Nickelmine. Ein Foto soll zeigen, dass dabei ein Demonstrant erschossen wurde. Die Behörden bestreiten dies.

Hier einige Artikel zum Vorfall:

Die Recherchen stammen aus dem "Green Blood Projekt" von Forbidden Stories.

Ziel der "Forbidden Stories" ist es, die Arbeit von ermordeten, bedrohten oder inhaftierten Journalisten fortzusetzen. Nach dem "Daphne-Project" widmet sich das "Green Blood-Project" jetzt schweren Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen durch Bergbau - und den Bedrohungen von Journalisten, die dazu recherchieren.

Seit 2009 sind laut einer Studie vom "Committee to Protect Journalists" (CPJ) mindestens 13 Journalisten getötet worden, die zu Umweltthemen recherchiert haben. Dazu kommen 16 weitere Todesfälle, die bislang nicht aufgeklärt wurden. Reporter von "Forbidden Stories" haben auf drei Kontinenten die Recherchen von bedrohten und getöteten Journalisten fortgeführt. An dem Projekt beteiligt sind unter anderem WDR, "Süddeutsche Zeitung", "Zeit", "Guardian" und "Le Monde".

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