Schmiergeld​-​Untersuchung gegen Novartis in der Türkei dauert an

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis kann Bestechungsvorwürfe in der Türkei noch nicht zu den Akten legen.

Die Untersuchung gegen das Unternehmen dauere an, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums in Ankara am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters. Zu Details der Ermittlungen wollte er keine Stellung nehmen.

Novartis hatte in der Vorwoche Bestechungswürfe gegen die türkische Konzerntochter basierend auf internen und externen Untersuchungen als unbegründet bezeichnet und mitgeteilt, der Konzern haben von Ermittlungen der Behörden keine Kenntnis. Der Staatsanwalt in Ankara hatte im April Ermittlungen eingeleitet, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, Novartis habe sich durch Schmiergeldzahlungen Geschäftsvorteile verschafft.

Der Arzneimittel-Hersteller aus Basel ist mit mehreren Fällen von Bestechungsvorwürfen konfrontiert. Zuletzt wurde bekannt, dass dem Konzern in Südkorea eine Schmiergeldaffäre droht.

Artikel Reuters (17.8.2016)

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