Indische Lebensmittelbehörde geht rechtlich gegen Nestlé vor

Die indische Lebensmittelsicherheitsbehörde FSSAI hat rechtliche Schritte gegen Nestlé India eingeleitet.

Artikel von Cash (18.9.2026)

Dem Nahrungsmittelkonzern ‌werden ⁠Verstösse bei Produktangaben und Qualitätsstandards von Säuglingsnahrung vorgeworfen, ⁠wie die Behörde in einem Beitrag in den sozialen Medien ‌mitteilte. Die Aktie von Nestle ‌India gab nach der ​Ankündigung um 2,5 Prozent nach. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

Die FSSAI hatte Säuglingsnahrungsprodukte und Werbematerialien auf E-Commerce-Plattformen untersucht. Dabei stellte die Behörde ‌fest, dass die Angaben für die Produkte «NAN Excella Pro Stage 1» und «Lactogen Pro 1» nicht den ​Vorschriften für die Vermarktung von Babynahrung entsprachen. ​Zudem ergaben Tests, dass eine ​Probe einer Folgemilch einen unzureichenden Gehalt an Biotin aufwies. ‌Ein Referenzlabor bestätigte den Angaben zufolge, dass die gesetzlichen Anforderungen für Säuglingsnahrung nicht erfüllt wurden.

Die Massnahme der ​FSSAI ​erfolgt vor dem ⁠Hintergrund verschärfter Kontrollen in Indien. Die ​dortigen Behörden ⁠haben in den vergangenen Jahren die Überwachung von Lebensmittelsicherheitsstandards, ‌Produktkennzeichnungen und Werbeversprechen deutlich intensiviert. Dies betrifft insbesondere verpackte Lebensmittel und Produkte für die Säuglingsernährung.

Artikel von Cash (18.9.2026)

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